Montag, 9. April 2018

Die Rolle der Saudis an 9/11

Von Kevin Barrett
Übersetzt von wunderhaft



Wird das Verfahren des Jahrhunderts das Verbrechen des Jahrhundeerts aufdecken?






8.April 2018, Veterans Today
Anmerkung des Herausgebers: In dem obigen Videoauszug meines Interviews bei PressTV habe ich betont, daß es am 11. September weder Entführungen noch Entführer gegeben hat, wie durch die Arbeit von Forschern, wie Elias Davidson, bewiesen worden ist. Ich habe erklärt, daß es sich bei den 15 saudischen Einfaltpinseln tatsächlich um CIA-Agenten gehandelt hat, die mit "Spitzel-Visen" – einer Sonderform von Arbeitsvisa, die als Belohnung für CIA-Agenten aus dem Vereinigten Königreich (VK) verwendet werden – in die Vereinigten Staaten gebracht worden sind. Ich habe erklärt, daß der "ausländische Hauptsponsor" von 9/11 nicht die Ölkolonie, Saudi-Arabien war, deren außerordentlich inkompetente Regierung wohl kaum eine souveräne Körperschaft darstellt, sondern Israel. Und ich habe die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, daß sich die Saudis, wenn das Verfahren gegen sie fortgesetzt wird, durch das Aufdecken der Wahrheit verteidigen werden – möglicherweise indem sie den Zeugenschutz der angeblichen Täter aufheben und ihnen erlauben auszusagen. Unglücklicherweise gingen 95% des Interviews im Schneideraum verloren, und was davon übrig blieb unterstützt die aberwitzige offizielle Verschwörungstheorie, die den "Selbstmordattentätern" die Schuld zuweist. Kevin Barrett, Redakteur bei Veterans Today Editor<

Die Rolle der Saudis am 11. September


Press TV

Dies sind die Schlagzeilen denen wir uns in dieser Folge von On the News Line für Sie widmen:


Die Rolle der Saudis an 9/11


Die Aufdeckung der Rolle Saudi-Arabiens bei den Anschlägen im Jahr 2001 aufzudecken, ist als Angriff auf dieses Land bezeichnet worden. Ein Bezirksrichter in den VS hat den von Saudi-Arabien gestellten Antrag auf Einstellung eines bereits lange anhängigen Verfahrens über Riads Beteiligung an den Anschlägen vom 11. September zurückgewiesen. Richter, George Daniels, aus Manhatten sagte, daß das Verfahren über die Rolle der Saudis bei den Anschlägen "hinreichend begründet" sei. Daniels sagt, daß die von den Angehörigen der Opfer erhobenen Vorwürfe "seinem Gericht eine klare Grundlage für eine Schadensersatzklage unter dem JASTA* gebe". JASTA, was Justice Against Sponsors Of Terrorism Act (Verordnung über Rechtsmittel gegen Sponsoren von Terrorismus) bedeutet, ist im Jahr 2016 verabschiedet worden. Daraufhin hat Präsident Barrack Obama das Gesetz abgelehnt, jedoch hat der Kongreß sein Veto überstimmt und ihm so Gültigkeit verliehen. Es hat Verfahren gegen Staaten, die der Terrorismusunterstützung verdächtigt werden, den Weg geebnet. Mehr als 800 Menschen, die bei den Anschlägen verletzt worden sind oder bei der Tragödie Angehörige verloren, haben vor über einem Jahr Klage gegen Saudi-Arabien erhoben.


Die Mitschuld der Vereinigten Staaten am Krieg im Jemen


Die Vereinigten Staaten sind wegen ihrer Unterstützung Saudi-Arbiens beim Krieg gegen den Jemen von rechten Gruppen angegriffen worden, Der Krieg, dessen Beginn sich in dieser Woche zum dritten Mal jährt, Hat die Infrastruktur des Landes zerstört und dort eine humanitäre Katastrophe ausgelöst. Jedoch sind die Vereinigten Staaten zunehmend trotzig und machen keinen Hehl aus ihrer tödlichen Rolle. Die Beteiligung Amerikas sollte sich zunächst auf logistische und geheimdienstliche Unterstützung beschränken, jedoch geht die Beteiligung der VS an dem im März 2015 begonnenen Krieg weit über dieses Maß hinaus. Der VS-Verteidigungsminister, James Mattis, hat zugegeben, daß das amerikanischen Militär sogar die Planung der dortigen Flächenbombardements übernimmt. Die berüchtigt willkürlichen Luftangriffe führen zu einer hohen Anzahl ziviler Opfer. Mattis hat auch neue Details über die Luftbetankung saudischer Kampfflugzeuge durch die VS preisgegeben. Er behauptete, daß diese Art der Unterstützung dabei geholfen hat die Anzahl ziviler Todesopfer zu reduzieren, da die saudischen Piloten sich bei der Auswahl der Ziele nun Zeit nehmen können. Derweil sind tausende Jemeniten vor allem bei Luftangriffen ums Leben gekommen.

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Dr. Kevin Barrett, PH.D. in Arabistik und Islamwissenschaften, ist einer der bekanntesten Kritiker des Kriegs gegen den Terror in Amerika. 

Er ist Moderator von TRUTH JIHAD RADIO, einer LIVE-Radiosendung im Internet. Auch trat er viele Male bei Fox, CNN, PBS und anderen Sendeanstalten auf und hat viele themenbezogene Artikel und Kommentare in der New York Times, dem Christian Science Monitor, der Chicago Tribune, und anderen führenden Zeitungen inspiriert.


Dr. Barrett hat an Colleges und Universitäten  in San Francisco, Paris, und Wisconsin gelehrt, wo er im Jahr 2008 für den Kongreß kandidierte. Derzeit arbeitet er als gemeinnütziger Organisator, Autor und Rundfunk-Gesprächsmoderator.



Quelle: https://www.veteranstoday.com/2018/04/08/saudi911-2/


Der mit dem * versehene Link wurde zusätzlich eingefügt


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1 Kommentar:

  1. Mitte 90er waren die Saudis sehr reich geworden, konnten sogar nach der Satellitenprivatisierung einen Satelliten kaufen. Die Israelis hat das empört, dass Saudis nun Israel von oben sehen können. Vielleicht hat das etwas damit zu tun.

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