Dienstag, 26. Dezember 2017

´Die REICHEN haben Saison´

Von Philip A Farrgio
Übersetzt von wunderhaft


25. Dezember, 2017, Global Research
Vielen Dank an den Sänger und Liedermacher, Donovan, für die Inspiration durch "Season of the Witch"*. Kurz von dem Jahr 2018 befinden wir uns tatsächlich in einer ´Saison der Reichen´. Man muß kein Buchhalter oder Finanzgenie sein, um zu wissen, daß es sich bei der so genannten ´Steuerreform´ um das Geschenk eines Superreichen an die Superreichen handelt.

Leider sind Sie, das Pack da draußen, ebenso wie der Autor, von finanzieller Unsicherheit nur ein paar Gehaltsschecks entfernt. Die weniger als tausend Dollar, die Ihnen dieses Gesetz hinterherwirft, sind nichts, verglichen mit den Mega-Millionen, die den Kalkulationen der Superreichen und großen Konzerne hinzugefügt werden. Einige von Ihnen vertrauen immer noch dem Unsinn, den Ihnen das Trump Team und die Medienhuren verkauft: Je mehr die Superreichen an Steuern sparen desto mehr wird in unsere Wirtschaft investiert. Erinnern Sie sich an die beiden faulen Rettungsschirme für die Wall Street, den einen unter Strohmann Nr. 1, Bush Junior, den anderen unter Strohmann Nr. 2, Obama? Alles, was das gebracht hat, war, diesen Raubtieren zu erlauben sich gegenseitig weitere Boni und Aktienrückkäufe zu gewähren.

Wir leben hier in Amerika in einer Zeit, die mit dem Gilded Age* nicht nur vergleichbar ist, sondern dieses übertrifft! Die übermäßigen Gehälter der Vorstände der 500 vermögendsten Konzerne übersteigen die Durchschnittslöhne ihrer Arbeiter um das dreihundertfache. Tatsächlich ist die Bezahlung der Vorstände zwischen 1978 und 2014 um 1000% gestiegen, während die Durchschnittslöhne ihrer Arbeiter um 11% gestiegen ist. Und das war vor drei Jahren... heute ist es schlimmer! Trotz der verlogenen Wall Street Bailouts, denken viele Amerikaner immer noch, daß die Superreichen es verdienen. Schließlich hat mich mein Freund, Dante, informiert: "Die Reichen zahlen die meisten Steuern." Ach, wirklich? Nun, fahren Sie Tanken und sehen Sie wie viel Steuern Sie bei jeder Füllung zahlen. Rechnen Sie das hoch auf die 99+% von uns und vergleichen es mit der Menge, die die Fraktion der 1% tankt. Wer zahlt mehr dieser Steuern? Oh, und berechnen Sie die eingezogene Mehrwertsteuern für einen Toaster oder Backofen. Für gewöhnlich besitzt jeder Haushalt einen, richtig? Also, multiplizieren Sie das noch einmal und betrachten Sie, wie viele Toaster wir 99+% besitzen, im Vergleich zu unseren superreichen Mitbürgern. Können Sie mir folgen? Unterm Strich: WIR Arbeiter und die Armen zahlen am meisten Steuern!

Erinnern Sie sich der Worte des verstorbenen Gouverneurs, George Wallace, aus dem Januar 1963: "Segregation* Heute, Segregation Morgen, Segregation Für Immer". Nun, für uns Arbeiter ist die Zeit gekommen, uns mit unseren eigenen Mantra einzubringen: Sozialismus Heute, Sozialismus Morgen, Sozialismus Für Immer! Für diejenigen da draußen, die meinen, daß dies ein Ruf nach Kommunismus ist: Tut mir leid. Nein. Für den Autor bedeutet wahrer Sozialismus, daß die bedeutenden Belange, wie das Bankwesen, das Transportwesen, das Gesundheitswesen, Wahlen, die Instandhaltung der Infrastruktur, um nur einige zu nennen, gemeinnützig sein sollten. Was dies, unter anderem, bewirken würde ist, kleinen Unternehmen die Möglichkeit zu Wachstum und Entfaltung zu geben. Laßt die Unternehmer in kleinen Unternehmen erfolgreich sein. Stellen Sie sich vor, wenn alle privaten Kleinunternehmen all ihre Mitarbeiter tatsächlich am Gewinn beteiligen würden. Stellen Sie sich vor, wie die Produktivität wachsen würde, wenn jeder Arbeiter einen solchen Arbeitsplatz hätte und einen Anteil daran hätte.
Es ist für uns 99+% an der Zeit in größeren Dimensionen zu denken und uns nicht weiterhin wie Leibeigene zu verhalten. Der große Staatsmann, Frederick Douglass*, hat es mit folgenden Worten auf den Punkt gebracht: "Macht tritt nichts ohne Forderung ab. Das hat sie noch nie getan, und sie wird es nie tun!"  Eine Forderung, auf die wir Arbeiter uns alle konzentrieren sollten ist: Ein Steuerzuschlag auf ALLE Einkommen über eine Million Dollarr... OHNE Ausnahmen! Das allein würde der Staatskasse genügend Einkünfte bringen, um Medicare UND Dental Care für uns alle unterschreiben zu können! Es würde dem Autor sicherlich ein paar Zähne erhalten.

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Philip A Farruggio ist Sohn und Enkel von Hafenarbeitern aus Brooklyn, New York. Seit 2001 ist er freiberuflicher Kolumnist und Autor von über 300 Essays, die auf Seiten wie Information Clearing House, Nation of Change, World News Trust, Op Ed News, Dissident Voice, Counterpunch, Activist Post, Sleuth Journal, Truthout und vielen weiteren veröffentlicht worden sind. Sein Blog kann in Gänze bei World News Trust gelesen werden, wo er vorwiegend über die Notwendigkeit der drastischen Kürzung des Militärhaushalts und darüber schreibt das so gesparte Geld zum Erhalt unserer Städte zu verwenden. Philip ist Moderator der Interviews der von Chuck Gregory im Internet produzierten Sendung, “It’s the Empire… Stupid”, und ist unter paf1222@bellsouth.net erreichbar.


Quelle: https://www.globalresearch.ca/must-be-the-season-of-the-rich/5623913

Sämtliche Links im Text wurden zusätzlich eingefügt.

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1 Kommentar:

  1. „Der Krieg wird von den Herrschenden gegen das eigene Volk geführt und das Ziel ist kein Sieg über Eurasien oder über Ostasien, sondern die Aufrechterhaltung der Herrschaft.“

    - George Orwell

    Die Armen liefern die Leichen, am Krieg verdienen die Reichen. Kapitalismus ist Krise und Krieg und daraus, wie positiv sich dies auf die Besitzverhältnisse einer kleinen Minderheit auswirkt, macht selbst der Statistik-Service des Bankenverbandes mit eher noch zu gering angesetzten Zahlen gar kein Geheimnis.

    "Entwicklung des Einlagengeschäfts mit inländischen Nichtbanken von 1992 bis 2015":

    https://bankenverband.de/statistik/banken-deutschland/

    Krise ist für die anderen. In der - oder wohl zutreffender, durch „die Krise“ - zeigt sich von 2007 bis 2015 der größte Anstieg des bei den Wenigen angehäuften Kapitals seit 1992 allein in Barvermögen von 2579,1 Milliarden Euro auf 3224,7 Milliarden Euro.

    Das ist die wichtigste Voraussetzung: „Die Elite“ oder „die Reichen“ zu bekämpfen, bewirkt das Gegenteil: Möglichkeiten, Aktionen gegen das Volk zu Sicherheitsmaßnahmen und Verteidigung der Freiheit umzumünzen, wodurch die Herrschaft des Kapitalismus sogar noch gefestigt wird.

    Denn nicht nur hätten manche das gern, um sich als arme verfolgte Opfer darstellen zu lassen, auch das politische Bewusstsein der Kapitalbesitzer ist bestimmt von ihrem ökonomischen Sein, sodass keine besondere Klugheit erforderlich sein dürfte, um zu erkennen, wie bei unveränderten kapitalistischen Bedingungen nur Personen von der Macht zu bringen, dort sofort andere Personen nachrücken werden.

    „Der Krieg kann durch keine Friedensgespräche in Genf beendet werden, nur durch eine Wirtschaftsweise in der Krieg kein Geschäft ist.“

    - US-Major General Smedley D. Butler, War Is A Racket, 1935

    „Keine Gewalt, aber auch keine Zusammenarbeit.“

    - Mahatma Gandhi

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